La Playa - Mollendo

Montag, 24. Oktober 2016


An unseren freien Wochenenden nutzen wir meist die Zeit und erkunden unsere Umgebung. Das erste mal setzten wir die Zeilen "Vamos a la playa", eines Liedes, das wohl jeder kennt, wortwörtlich um. Mit dem Bus, welcher hier das normalste Fortbewegungsmittel, besonders für Langstrecken, ist (es gibt eher "Busbahnhöfe" als "Zugbahnhöfe"), fuhren wir drei Stunden über die Anden hin zum Pazifik. Übermütig, denn wir wollten Geld sparen, liefen wir das erste Stück in Mollendo zu Fuß. Doch wir merkten bald, dass der Strand ein Stück weiter entfernt ist, als wir dachten und es von Nachteil ist in der prallen Sonne unterwegs zu sein. Also nahmen wir ein Taxi und erreichten schon bald den grauen Strand mit seinen hohen Wellen. Es ist erstaunlich wie unterschiedlich all die Orte sind. Mollendo ist so ganz anders als Arequipa. Aber seht selbst.


am Rand von Arequipa, Blick aus dem Bus


der Busterminal in Mollendo













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Arequipa - die weiße Stadt

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Arequipa ist für sechs Wochen mein zu Hause. In dieser weißen Stadt gehe ich jeden Tag zur Sprachschule. Den Beinamen hat Arequipa wohl daher, dass viele historische Gebäude mit dem weißen Silla-Gestein vulkanischen Ursprungs gebaut wurden und die weißen Spanier die Stadt einstmals gründeten. Nicht nur mit schönen Gebäuden, sondern auch mit täglich blauem Himmel und strahlender Sonne beschenkt mich diese Stadt. Das heißt es gibt jeden Abend einen unglaublich schönen Sonnenuntergang. Woran ich mich aber erst noch gewöhnen musste ist die dünne und trockene Luft. Das kommt sehr wahrscheinlich daher, dass Arequipa auf etwa 2335m Höhe liegt. Die Stadt ist umgeben von Vulkanen. Der aktive Vulkan El Misti ist einer davon. Diesen Ausblick: Stadt mit Bergen im Hintergrund, kann ich jeden Tag bewundern, wenn ich mit den verrückten Bussen durch den außergewöhnlichen Straßenverkehr fahre oder auf das Hausdach meiner Gastfamilie gehe.

Blick vom Hausdach 
El Misti - Blick vom Hausdach





rechts: Kathedrale von Arequipa 

Plaza de Armas  


Cocatee
La Compañia
links: westlich geprägter Supermarkt mit einer Riesenauswahl an der traditionellen Inka Cola  

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Lima - die erste Begegnung

Montag, 10. Oktober 2016

Im Rahmen eines Freiwilligen Dienstes befinde ich mich derzeit in Peru, Arequipa und besuche eine Sprachschule. Viel Zeit zum Bilder bearbeiten bleibt mir da nicht. Aber ich möchte euch jeweils einen (nackten) Bildereinblick der Orte geben, an denen ich war.

Den ersten peruanischen Boden habe ich in Lima betreten. Dort bin ich gemeinsam mit den anderen Freiwilligen für zwei Nächte im Gästehaus unserer Organisation indicamino untergekommen.
Das heißt wir hatten wenig Zeit um uns ein Bild dieser riesen Stadt zu machen.
Mein erster Eindruck in Adjektiven: chaotisch, riesig, grau, arm und reich, dreckig, schön, laut.

Ich habe vor wiederzukommen, mehr zu entdecken und meinen ersten Eindruck (vielleicht) zu widerlegen.



hier sieht der Straßenverkehr noch geordnet aus


Stromkabel everywhere


ruhige Straße im reicheren Viertel

Teil des Gästehauses

der Frühling hat begonnen

Früchteauswahl an Mass in einem sehr westlich geprägten Supermarkt

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Sarah und Lydia

Donnerstag, 18. August 2016

Sarah fragte mich so nebenbei ob ich nicht Fotos von ihr machen könne. Gern. Also trafen wir uns im Juni zusammen mit ihrer Freundin Lydia in meinem Lieblingsstadtteil von Dresden - der Neustadt. Wir begannen über dem Alaunpark und wandelten weiter durch die Straßen, vorbei an bunten Wänden ...










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Sonniges Wohnzimmer

Mittwoch, 13. April 2016

Es ist endlich wieder soweit. Die Sonne lockt die Menschen aus ihren Verstecken hinaus auf die Straße, in den Park. Die Tische werden herausgeholt, um auf der Straße gemeinsam zu essen. Im Park übt eine Gruppe von Akrobaten ihr Stück ein, ein Schlagzeuger trommelt mit seinen Sticks auf den Boden, eine Familie grillt und jemand anderes nutzt die entspannte Atmosphäre zum Lernen. Es fühlt sich an, wie ein großes, öffentliches Wohnzimmer.
Letztes Jahr, an einem lauen Sommerabend - man merkte zwar es würde bald regnen, aber die Wärme und die Liveband des Restaurants um die Ecke lockten mich und meine Mitbewohnerin hinaus. Wir setzten uns mit unseren gefüllten Tellern auf die Bordsteinkante, aßen Abendbrot, redeten miteinander, lauschten der Musik und genossen eine sommerliche Atmosphäre, die man kaum in Worte fassen kann.
Ich freue mich sehr, dass diese Zeit nun langsam begonnen hat und habe euch ein paar Fotos aus dem letzten Jahr herausgekramt, bei denen ich versucht habe, diese Atmosphäre einzufangen.









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