Lima - die erste Begegnung

Montag, 10. Oktober 2016

Im Rahmen eines Freiwilligen Dienstes befinde ich mich derzeit in Peru, Arequipa und besuche eine Sprachschule. Viel Zeit zum Bilder bearbeiten bleibt mir da nicht. Aber ich möchte euch jeweils einen (nackten) Bildereinblick der Orte geben, an denen ich war.

Den ersten peruanischen Boden habe ich in Lima betreten. Dort bin ich gemeinsam mit den anderen Freiwilligen für zwei Nächte im Gästehaus unserer Organisation indicamino untergekommen.
Das heißt wir hatten wenig Zeit um uns ein Bild dieser riesen Stadt zu machen.
Mein erster Eindruck in Adjektiven: chaotisch, riesig, grau, arm und reich, dreckig, schön, laut.

Ich habe vor wiederzukommen, mehr zu entdecken und meinen ersten Eindruck (vielleicht) zu widerlegen.



hier sieht der Straßenverkehr noch geordnet aus


Stromkabel everywhere


ruhige Straße im reicheren Viertel

Teil des Gästehauses

der Frühling hat begonnen

Früchteauswahl an Mass in einem sehr westlich geprägten Supermarkt

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Sarah und Lydia

Donnerstag, 18. August 2016

Sarah fragte mich so nebenbei ob ich nicht Fotos von ihr machen könne. Gern. Also trafen wir uns im Juni zusammen mit ihrer Freundin Lydia in meinem Lieblingsstadtteil von Dresden - der Neustadt. Wir begannen über dem Alaunpark und wandelten weiter durch die Straßen, vorbei an bunten Wänden ...










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Sonniges Wohnzimmer

Mittwoch, 13. April 2016

Es ist endlich wieder soweit. Die Sonne lockt die Menschen aus ihren Verstecken hinaus auf die Straße, in den Park. Die Tische werden herausgeholt, um auf der Straße gemeinsam zu essen. Im Park übt eine Gruppe von Akrobaten ihr Stück ein, ein Schlagzeuger trommelt mit seinen Sticks auf den Boden, eine Familie grillt und jemand anderes nutzt die entspannte Atmosphäre zum Lernen. Es fühlt sich an, wie ein großes, öffentliches Wohnzimmer.
Letztes Jahr, an einem lauen Sommerabend - man merkte zwar es würde bald regnen, aber die Wärme und die Liveband des Restaurants um die Ecke lockten mich und meine Mitbewohnerin hinaus. Wir setzten uns mit unseren gefüllten Tellern auf die Bordsteinkante, aßen Abendbrot, redeten miteinander, lauschten der Musik und genossen eine sommerliche Atmosphäre, die man kaum in Worte fassen kann.
Ich freue mich sehr, dass diese Zeit nun langsam begonnen hat und habe euch ein paar Fotos aus dem letzten Jahr herausgekramt, bei denen ich versucht habe, diese Atmosphäre einzufangen.









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Alltägliche Kunstausstellung

Freitag, 25. März 2016

Schmierereien an der Wand sind nicht gerne gesehen. Verständlicherweise. Aber bei manchen muss man sich wohl doch die Frage stellen "Ist das Kunst? (Oder kann das weg?)"
In der Dresdner Neustadt gibt es wenige Stellen die kein farbliches Muster tragen. Viele dieser farblichen Muster kann man tatsächlich in die Kategorie Schmierereien einordnen. Dennoch gibt es einige vor denen man etwas länger stehen bleibt, schmunzelt oder erstaunt ist. Ich finde, es gibt viele Kunstwerke an den Wänden der Dresdner Neustadt. Süße kleine Bildchen, nachdenkliche Schriften, besonders ausgefallene Zeichnungen, politische Aufrufe. Man muss nur die Augen offen halten, dann wird man ganz schnell fündig und hat eine kleine alltägliche Kunstausstellung für sich entdeckt.








Diese "alltägliche Kunstausstellung" ist ein kleiner Beitrag, den ich weiter fortführen möchte, sobald ich neu fündig geworden bin.
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Ein Stück Sommer

Mittwoch, 23. März 2016

Ich laufe durch die Straßen der Stadt, ziehe den Reißverschluss meiner Jacke noch etwas höher und setze die Kapuze auf. Es ist kalt und regnet. Der Himmel ist überzogen von grauen Wolken. Ich sehne mich nach Sonne und Wärme. In meiner Wohnung angekommen drehe ich die Heizung auf und schnappe mir meinen Laptop. Ich erinnere mich, letztes Jahr im Sommer, da gab es einen Tag, der stand so ganz im Kontrast zu dem heute. Wolken am Himmel gab es keine, die die Sonne am Scheinen hinderten. Es war unglaublich heiß, so heiß, dass man sich kaum bewegen konnte. Aber meine liebste Julia und ich schlenderten trotzdem durch meine liebste Neustadt, auf der Suche nach einzigartigen Hintergründen für Fotos. Und die Neustadt wäre nicht die Neustadt, wenn man keine besonders ausgefallenen Ecken finden würde.
Vielleicht wird auch euch durch diese sonnigen Fotos etwas wärmer und ein Stück Sommer kommt in euer Zimmer.









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Eine kleine Freude

Dienstag, 1. März 2016

Gestern Abend und über Nacht hat der Winter erneut Einzug gehalten. Etwas unerwartet. (Zumindest für mich, da ich etwas zu selten den Wetterbericht anschaue und mich eigentlich schon auf den Frühling gefreut habe) Am Morgen war ich verärgert. Schließlich wollte ich mit dem Fahrrad zur Schule fahren und so hatte ich mich einer Herausforderung zu stellen. Nämlich den Hin- und Rückweg ohne Ausrutschen zu meistern. Tatsächlich habe ich es gerade so geschafft.
Aber ich konnte dem Schnee nicht lange böse sein. Er verzauberte die graue Stadt in ein weißes Wunderland und mich gleich mit.
Nach der Schule konnte ich also nicht in meinem dunklen Zimmer sitzen bleiben, sondern schnappte mir meine Kamera. Ich lief meine Straße entlang, durch den Alaunpark, hin zur Heide. Begegnete Tauben, vielen Hunden, die sich besonders am Schnee erfreuten, Müttern mit ihren Kinder und einem Mann mit seinem Husky, der meine Begeisterung für den schönen, reinen, klaren, überraschenden Schnee teilte. Auch begegnete ich den kontroversen von Natur, Stadt und deren verschiedenen Farben. Dieser Spaziergang war ein kleines Wunder oder Geschenk. Eine kleine Freude in dem manchmal viel zu grauen Schulalltag und eine Erinnerung daran, sich öfter die Zeit dafür zu nehmen.
















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